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Angst verdoppelt das Sterberisiko bei Herzpatienten

Angst Herztod

Angst Herztod
Angst
und Depression können das Sterberisiko bei Patienten mit Herzerkrankungen deutlich erhöhen. Das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöht sich erheblich, wenn Sie bereits an Herzproblemen leiden, wie eine kürzlich im Duke University Medical Center durchgeführte Studie zeigt.

Bei Patienten mit Herzerkrankungen kann Angst das Risiko des Todes verdoppeln, das verdreifacht wird, wenn Angst mit Depression einhergeht. Zuvor war die Depression Gegenstand von Untersuchungen zur Erhöhung des Sterberisikos im Falle einer Herzerkrankung gewesen, während die Angst zurückgestellt worden war.

Jetzt scheint die Aufmerksamkeit der wissenschaftlichen Forschung endlich darauf gerichtet zu sein. Auf Seiten der Experten gibt es diesbezüglich eine Empfehlung an alle, die wissen, dass sie an Herzkrankheiten leiden. Es besteht darin, ein Screening durchzuführen, um das mögliche Vorhandensein von depressiven oder ängstlichen Syndromen zu identifizieren, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen könnten.

Den Forschern zufolge sollte der Angst die gleiche Bedeutung wie bei der Depression eingeräumt werden, da die Angst selbst dazu führen könnte, dass Menschen, die bereits an einer Herzerkrankung leiden, weitere Komplikationen erleiden, wie zum Beispiel Blutdruckerhöhung. Der genaue Mechanismus, der Angst und Herzerkrankungen verbindet, wird derzeit untersucht. Im Anschluss daran konnten Experten neue Strategien identifizieren, um die Angst und das Sterberisiko bei Patienten mit Herzerkrankungen zu reduzieren. Die fragliche Studie wurde im Journal der American Heart Association veröffentlicht.

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