Astragalus in Erboristeria: Eigenschaften des Astragalus

Astragalus

wissenschaftlicher Name

Astragalus membranaceus, syn. Phaca membranacea

Familie

Leguminosen

Ursprung

China

Teile verwenden

Die Droge besteht aus der Wurzel.

Chemische Bestandteile

Astragalus in Erboristeria: Eigenschaften des Astragalus

Astragalus wird als natürliches Heilmittel gegen Erkältungen und Grippe eingesetzt. Die immunstimulierenden Eigenschaften, die insbesondere mit den vorliegenden Polysacchariden zusammenhängen, wurden bestätigt.
Astragalus ist indiziert bei der Behandlung und Vorbeugung von Infektionskrankheiten, insbesondere von Virus, Erkältungs- und Grippesyndromen, sowie komplementären Therapien bei neoplastischen Erkrankungen (reduziert zytostatische Immunsuppression).

biologische Aktivität

Astragalus ist eine Pflanze, der viele Eigenschaften zugeschrieben werden, unter denen wir uns an jene immunstimulatorischen, Antioxidantien, antivirale, fibrinolytische und hepatoprotektive erinnern.
Insbesondere scheinen diese Eigenschaften hauptsächlich durch Polysaccharide und Saponine, die in der Pflanze selbst enthalten sind, ausgeführt zu werden.
Die immunstimulierende Aktivität von Astragalus wurde durch mehrere zu diesem Thema durchgeführte Studien bestätigt, aus denen hervorging, dass diese Wirkung durch verschiedene Mechanismen ausgeführt wird, wie zum Beispiel: die Zunahme der Proliferation von B-Lymphozyten; erhöhte Interleukinsynthese und Tumornekrosefaktor durch Makrophagen und erhöhte T-Zelllymphozytenaktivität
Darüber hinaus haben einige Studien gezeigt, dass die Verabreichung von Astragalus bei Patienten, die sich einer antineoplastischen Chemotherapie unterziehen - dank der immunstimulatorischen Aktivität - sowohl die Wirksamkeit der Antitumortherapie steigern als auch ihre toxischen Wirkungen verringern kann.
Eine andere Forschung hat jedoch gezeigt, dass Astragalus in der Lage ist, die Replikation des Coxsackie-B-Virus, eines Enterovirus, der beim Menschen eine Myokarditis und Perikarditis verursachen kann, zu inhibieren.
Auch die fibrinolytische Aktivität von Astragalus wurde durch eine Studie bestätigt, die zeigte, wie das in der Pflanze enthaltene Astragalosid in der Lage ist, die Auflösung von Blutgerinnseln zu fördern, und zwar durch eine Wirkungsmechanismus, der die Steigerung der Synthese des Enzyms beinhaltet Gewebeplasminogenaktivator durch Endothelzellen.
Die antioxidative Wirkung des Astragalus scheint andererseits durch Hemmung der Lipidperoxidation ausgeführt zu werden. Eine andere Studie hat die Fähigkeit der Pflanze, Hepatozyten vor Schäden durch externe toxische Substanzen (wie Tetrachlorkohlenstoff) zu schützen, hervorgehoben.
Schließlich zeigte eine weitere interessante Studie, dass die Verabreichung von Astragalus - in Verbindung mit Pyrola rotundifolia - eine schützende Rolle gegen Cochlea-Schäden spielen könnte, die durch das Antibiotikum Gentamicin induziert werden.

Astragalus in der Volksmedizin und in der Homöopathie

In der Volksmedizin wird Astragalus zur Behandlung von Virusinfektionen, akuter Myokarditis viralen Ursprungs, Herzversagen, Leber- und Nierenerkrankungen eingesetzt. Darüber hinaus wird Astragalus von der traditionellen Medizin als Diuretikum und als Mittel zur Stärkung des Immunsystems verwendet.
Die chinesische Medizin hingegen nutzt die Pflanze - allein oder in Verbindung mit anderen Heilpflanzen - zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie virale Myokarditis, Herzinsuffizienz, Amenorrhoe, Leberfibrose und sogar zur Behandlung von Lungenkrebs. in kleinen Zellen. Darüber hinaus verwenden die chinesische Medizin auch Astragalus als tonisches und antivirales Mittel.
Soweit es die homöopathische Medizin betrifft, findet der Astragalus zur Zeit keine relevanten Anwendungen in diesem Bereich.

N.B.: Die Anwendungen von Astragalus zur Behandlung der oben genannten Störungen sind weder zugelassen noch werden sie durch die entsprechenden experimentellen Tests unterstützt, oder sie haben sie nicht bestanden. Aus diesem Grund könnten sie ohne therapeutische Wirksamkeit oder sogar gesundheitsschädlich sein.

Nebenwirkungen

In seltenen Fällen wurden nach der Anwendung von Astragalus hypotonische Episoden berichtet, die von Müdigkeit und Schwindel begleitet waren.

Gegenanzeigen

Die Verabreichung von Astragalus während der Schwangerschaft oder Stillzeit wird als Vorsichtsmaßnahme nicht empfohlen.

pharmakologische Wechselwirkungen

Astragalus konnte Wechselwirkungen mit Thrombozytenaggregationshemmern, Thrombolytika und niedermolekularen Heparinen herstellen. Aufgrund der gleichzeitigen Verabreichung von Astragalus und den oben genannten Arzneimitteln könnte tatsächlich ein erhöhtes Blutungsrisiko auftreten.

Warnungen

Astragal sollte bei Patienten, die Organtransplantationen unterzogen haben und mit Immunsuppressiva behandelt werden, mit äußerster Vorsicht angewendet werden. In diesen Fällen ist jedoch der Rückgriff auf den Rat des Arztes unerlässlich.