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Created super rot orange: gesünder dank Ruby

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Die roten Orangen existieren in der Natur, aber sie brauchen besondere klimatische Bedingungen (heiße Tage und kalte Nächte), um einen substantiellen Gehalt an Anthocyanen zu entwickeln, die sie zu einem wertvollen Allheilmittel machen.

Aus diesem Grund haben einige Forscher des John Innes Centers in Norwich in Großbritannien und des Forschungszentrums für Kultivierung und der mediterranen Kulturen in Acireale in der Provinz Catania, die für das Europäische Athena-Projekt arbeiten, ein Gen identifiziert das trägt den Namen "Rubin", der für die Aktivierung der Produktion von Anthocyanen verantwortlich ist und in roten oder blonden Orangen vorkommt.

Aber die roten Orangen sind reicher an Anthocyanen, weil in ihrem genetischen Erbe eine spezifische Retrotransposon-DNA-Sequenz in die richtige Position gebracht wird, anders als die blonden. Erklärt Eugenio Butelli, Erstautor der Studie: "Das von uns identifizierte Retrotransposon befindet sich neben dem Ruby-Gen und steuert dessen Aktivität. In der Praxis ist es verantwortlich für eine Reihe von Kaskadenereignissen, die zur Produktion von Anthocyanen führen. Dieses Retrotransposon ist auch in blonden Orangen vorhanden, aber nur in den roten wird an der richtigen Stelle eingefügt, um als "Schalter" zu wirken, der das Ruby-Gen aktivieren kann, wenn die Pflanze eher kalten Temperaturen ausgesetzt ist“.

Daher das Genie von Gelehrten, ein kleines Stück DNA in Orangen zu bewegen, um Blutorangen reich an Anthocyanen, nützlich gegen Fettleibigkeit und mehr Schutz gegen oxidativen Stress und das Auftreten von Entzündungen und kardiovaskulären Risiken zu erhalten.

"Eine bessere Kenntnis der genetischen und molekularen Grundlagen der Produktion von Anthocyanen in diesen Früchten - schließt Cathie Martin vom John Innes Center, Koordinator des Athena-Projekts -Englisch: bio-pro.de/en/region/stern/magazin/....3/index.html Durch gentechnische Verfahren wird es möglich sein, auch in wärmeren Klimazonen den Weg zu kultivierbaren roten Orangen zu ebnen. Auf diese Weise wäre es möglich, den Anbau zu erweitern und zu einer größeren Verfügbarkeit dieser besonderen Art von Zitrusfrüchten beizutragen“.

Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Plant Cell veröffentlicht.

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