Das Training von Geschwindigkeit in Kindheit und Jugend

Von Fabrizio Felici.


«erster Teil


Gerade in der ersten Phase der Pubertät muss ein multilaterales Koordinationstraining durchgeführt werden, so dass die Veränderung der Körperproportionen und der organisch-muskulären Bedingungen nicht zu einer Verschlechterung der elementaren Geschwindigkeitsannahmen führt, die nach Erreichen der Pubertät schwer zu erreichen sind richtig. Gegen Ende des ersten Pubertätsalters erreichen Reaktions- und Latenzzeiten die Erwachsenenwerte und die Häufigkeit von Bewegungen, die sich später schlecht verändern werden, erreicht ihr Maximum zwischen 13 und 15 Jahren. Dank der hohen Zuwachsraten der maximalen Kraft und der schnellen Kraft, bestimmt durch die hormonelle Art, sowie dank der Erhöhung der anaeroben Kapazität, werden in diesem Alter hohe Geschwindigkeitsgewinne erzeugt.

Adoleszenz

In dieser Altersgruppe ist ein uneingeschränktes Training der sogenannten bedingten und koordinierenden Geschwindigkeitsaspekte möglich. Die Methoden und Inhalte des Trainings entsprechen fast denen von Erwachsenen und unterscheiden sich nur in quantitativer Hinsicht.

Methodische Prinzipien für Geschwindigkeitstraining im Kindes- und Jugendalter

Die Schnelligkeit sollte früh genug trainiert werden, damit der genetisch determinierte Raum erweitert werden kann, bevor die vollständige Entwicklung des ZNS abgeschlossen ist.

Die Geschwindigkeit und die Fähigkeiten, die sie bestimmen, müssen entwickelt werden, indem zwischen ihnen unterschieden wird. Zunächst werden mit entsprechenden Inhalten und Methoden die Grundannahmen gebildet (Unterstützungszeit, Häufigkeit), dann die komplexen. Nur zu Beginn des Trainings stehen das komplexe Training der Geschwindigkeit und die spezifische Beschleunigungsfähigkeit der Sportdisziplin im Vordergrund.

Wenn man bedenkt, dass die Entwicklung der elementaren Annahmen der Geschwindigkeit, ausgedrückt durch den Geschwindigkeitsquotienten, im Wesentlichen von 7 bis 9 Jahren und von 12 bis 14 (Frauen) und 13-15 Jahren (Männer) vor allem in diesen sensiblen Phasen stattfindet, muss sie realisiert werden ein multilaterales koordinatives Reisetraining.

Das erste und zweite Schulalter stellen das beste Alter für das Lernen dar.

Bereits bei Kindern muss auf eine optimale Bewegungsökonomie (Flüssigkeit, Entspannungsfähigkeit) geachtet werden.

Kinder interessieren sich für den Spaß, das Spiel und aus diesem Grund muss das Training abwechslungsreich und multilateral sein. Multilateralismus soll eine Multilateralität bedeuten, die darauf abzielt, für den Sprint relevante Geschwindigkeitsprogramme zu optimieren.

Um die frühe Entstehung eines motorischen Stereotyps zu vermeiden, muss maximale Intensität möglichst vielseitig und multilateral in den Trainingsprozess integriert werden.

Die Dauer der Übung muss so programmiert sein, dass die Geschwindigkeit aufgrund von Ermüdung nicht zu ihrem Ende hin abnimmt.

Die optimale Distanz hängt vom Trainingsziel ab: Wenn die Beschleunigungskapazität trainiert werden muss, muss eine Distanz gewählt werden, die dem individuellen Leistungsniveau in dieser Kapazität entspricht (15 bis 30 m); wenn dagegen die Strecke der Höchstgeschwindigkeit trainiert werden muss, die bei Kindern zwischen 20-30 m liegt, muss man nach einem Startsprung über diese Strecke laufen. Wenn das Training jedoch darauf abzielt, den Widerstand gegen die Geschwindigkeit zu trainieren, werden angemessene Entfernungen gewählt, die die Renndistanz leicht überschreiten.

Die Pausen zwischen den Wiederholungen der Lasten müssen eine optimale Erholung der Leistungsfähigkeit garantieren (4-6 Minuten). Bei der Ausführung von Brackets, die für Kinder auf kurzen Distanzen (15-20 m) geeignet sind, reichen Pausen von etwa einer Minute für eine vollständige Regeneration aus.