Essstörungen: Wie viel Fernsehen beeinflusst

Die Massenmedien mit ihren widersprüchlichen Botschaften wären die Hauptursachen für die Entstehung von Essstörungen

Anorexie und Bulimie sind Erkrankungen, die besonders bei jungen Frauen häufig auftreten und aufgrund der Komplexität der Pathologien leider nur schwer zu heilen sind. Schuld daran sind häufig die Massenmedien und insbesondere das Fernsehen. Aber wie sehr beeinflussen sie Essstörungen wirklich?

Die Antwort stammt aus einer aktuellen Studie. Unter der Leitung von Dr. Gauvin umfasste die Forschung 1500 Frauen, die nicht an schweren Essstörungen litten und zu Ergebnissen führten, die sicherlich diskutiert werden sollten. Tatsächlich wurde entdeckt, dass die in Betracht gezogenen Frauen dazu neigten, teilweise sogar übertrieben zu essen und sich dann schuldig zu fühlen.

All dies führte dazu, dass sie Verhaltensweisen einführte, die darauf abzielten, das Schuldgefühl zu lindern, wie zum Beispiel selbstinduziertes Erbrechen und die Ausübung körperlicher Aktivität. Diejenigen, die sagten, dass sie auf Abführmittel zurückgreifen, waren auch häufig. Ein expandierendes Phänomen, das zu spezifischen Vorwürfen gegen das Fernsehen und die Massenmedien im Allgemeinen geführt hat.

Letztere Verhalten sich in der Tat widersprüchlich, weil sie einerseits Werbung für stark attrak- tive Lebensmittel fördern und andererseits ein Frauenmodell bejahen, dessen wesentliche Eigenschaft die körperliche Fitness um jeden Preis ist.

Alle Elemente, die auf unser Unterbewusstsein einwirken und die nicht zu schwerwiegenden Folgen für das psychische Gleichgewicht führen können. Auch wenn die Forscher den Massenmedien eine sehr wichtige Rolle zuschreiben, sollte nicht vergessen werden, dass die Ursachen von Essstörungen vielfältig und komplex sind, um auf ein einzelnes Element bezogen zu sein.

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