Schlacht von Wimpfen

Schlacht von Wimpfen
Teil von Dreißigjähriger Krieg
"Schlacht von Wimpfen" (1622–1647) von Sebastiaen Vrancx
Datum 6. Mai 1622
Ort Wimpfen, Heiliges Römisches Reich
Ergebnis Katholischer Sieg
Konfliktparteien
Katholische Liga (Deutschland) .svg Katholische Liga
Flagge des Kreuzes von Burgund.svg Spanien
Flagge der Kurpfalz (1604) .svg Die Pfalz
Führer und Kommandanten
Katholische Liga (Deutschland) .svg Tilly
Flagge des Kreuzes von Burgund.svg Fernández de Córdoba
Friedrich von Baden-Durlach
Truppenstärke
21.000 9.700 Infanterie
2.500 Kavallerie
300 Artillerie
(12.500 insgesamt)
Verlieren
450 Tote
1.200 verletzt
100 Gefangene
600 Tote
1.300 verletzt
250 Gefangene
Böhmische Revolte (1618-1620)
Pilsen · · Záblati · · weißer Berg
Pfalzphase (1620 - 1624)
Mingolsheim · · Wimpfen Höchst Fleurus Stadtlohn
Dänische Phase (1625 - 1629)
Dessau · · Lutter · · Stralsund Wolgast
Schwedische Phase (1630 - 1635)
Frankfurt Magdeburg Werben
1. Breitenfeld · · Bamberg · · Regen · · Wiesloch Alte Veste Lützen Oldendorf Nördlingen
Schwedisch-französische Phase (1635 - 1648)
Wittstock Rheinfelden · · La Marfée Honnecourt 2. Breitenfeld · · Rocroi Tuttlingen Freiburg Jüterbog Jankau Mergentheim Allerheim Zusmarshausen Prag

Das Schlacht von Wimpfen war eine wichtige Schlacht in der Pfalzphase des Dreißigjähriger Krieg was am stattfand 6. Mai 1622. Das Schlachtfeld war zwischen den Orten Wimpfen, Biberach, Obereisesheim und Untereisesheim in was heutzutage die Deutsche Zustand Baden-Württemberg ist. Die Schlacht endete mit einem Sieg für die Katholische Liga und das Spanisches Reich angeführt von den Kommandanten Johan 't Serclaes van Tilly und Gonzalo Fernández de Córdoba auf Kosten der Lutheraner Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach.

Geschichte

Tilly hatte das Schlacht von Mingolsheim verloren und hatte sich mit seiner Armee von 15.000 Mann an die Flussbiegung zurückgezogen Neckar, Wert Kaiserstadt Wimpfen lag. Eine protestantische Armee von 70.000 Mann verfolgte Tillys Armee, wurde jedoch aufgeteilt Schwaigern. Der Kommandant Ernst van Mansfeld zog mit dem Großteil der Armee nach Norden; Friedrich von Baden-Durlach blieb mit rund 13.000 Mann in der Nähe von Tillys Armee. Am 5. Mai näherte sich Friedrich von Baden-Durlach Tillys Armee durch die Dörfer Kirchhausen und Biberach. Die Idee war, in Wimpfen loszulegen.

Am Abend des 5. Mai überquerte die protestantische Armee von Südwesten aus einen der Nebenflüsse des Neckar. Die Armee wurde dann in einer Reihe von zwei aufgestellt Kilometer: das Infanterie im Flusstal die Kavallerie auf dem sogenannten Rosenberg und das Artillerie an einem steilen Berghang zwischen dem Reben. Da die protestantische Armee zahlenmäßig zahlenmäßig unterlegen war, wurde eine Verteidigungsposition gewählt. Die katholische Armee befand sich nördlich dieser Position. Die Westflanke der Armee, bestehend aus Spanische Truppen, wurde von Fernández de Córdoba befohlen. Er war Wimpfen nahe gewesen und von Tilly hastig um Hilfe gebeten worden.[1] Tillys Hauptsitz befand sich in der Cornelienkirche in Wimpfen. Auf einem Gemälde in der Dominikanerkirche in Wimpfen ist Tilly zu sehen, wie er dafür betet Maria-Bild in der Cornelienkirche, während die Schlacht bereits im Hintergrund tobt.

Tilly betet in der Cornelienkirche, auf einem Gemälde in der Dominikanerkirche in Wimpfen
Illustration der Schlacht darin Theatrum Europaeum von Matthäus Merian der Ältere

Am Abend fanden die ersten Gefechte statt, bis zum Sonnenuntergang machte die Kampfhandlungen unmöglich.

Der Kampf

Am Morgen des 6. Mai 1622 begannen die Waffen der Protestanten ab 5 Uhr morgens zu brüllen. Die katholische Armee zog sich dann in die bewaldeten Hügel in der Nähe zurück. Aufgrund der Hitze dieses Tages wurde auf einen entschieden Waffenstillstand zwischen elf und zwei uhr. Während des Waffenstillstands wurden protestantische Truppen neu gruppiert. Gegen zwei Uhr wurde der Kampf wieder aufgenommen. Es gab einen Überraschungsangriff von Tillys Armee auf die rechte Flanke der Truppen Friedrichs von Baden-Durlach. Seine Lorraine Reiter verließen ihre Position und flohen in Richtung Tal des Neckars.

Es explodierte gegen 17:30 Uhr Munitionsdepot der protestantischen Armee infolge eines direkten Treffers der Artillerie der katholischen Armee.[2] Die Armee des Markgrafen war teilweise in Unordnung. Dies gab Tilly die Möglichkeit, weiter nach Süden und Osten zu drängen. Gegen sechs Uhr war der protestantische Herzog Magnus von Württenberg verantwortlich für a Regiment Kürassiere. Das war ein Schlag Moral- der protestantischen Truppen. Nicht lange danach konnten Tillys Truppen das schaffen Wagenburg und das Artillerie-Stücke der Protestanten. Gegen acht Uhr gab die Armee des Markgrafen die Verteidigung des Dorfes Obereisesheim auf. Die Bevölkerung des Dorfes hatte bereits den Neckar überquert und war geflohen.

Die verbleibenden Truppen Friedrichs von Baden-Durlach, die von der katholischen Armee aus dem Norden und Westen bedroht wurden, wurden vom Neckar und seinen Nebenflüssen eingeschlossen. Dies war das Ergebnis eines strategischen Fehlers des Markgrafen: Vom Sieg überzeugt, hatte er keinen Fluchtweg gefunden. Nur eine Brücke über den dünnen Fluss Böllinger gab Gelegenheit zum Flug. Infolgedessen versammelten sich alle Soldaten der protestantischen Armee dort. So fiel die flüchtende Armee Tillys Kavallerie zum Opfer. Laut einigen Quellen wurden vor Einbruch der Dunkelheit etwa 5.000 Menschen getötet, 4.000 davon auf dem Schlachtfeld und der Rest in der Nähe.[3]

Nach ihrem Sieg zerstörten katholische Truppen unter Tilly das Dorf Obereisesheim. Die Bewohner, die nicht fliehen konnten, wurden getötet. Die Spanier unter Fernández de Córdoba zerstörten das Dorf Neckargartach und machten es Fünfzehn Minuten nahe. Da die Bewohner von Obereisesheim geflohen oder getötet worden waren, dauerte es eine Woche, bis die gefallenen Soldaten vom Schlachtfeld entfernt waren. Diese Arbeit wurde von den Einwohnern der Stadt durchgeführt Heilbronn zwischen dem 12. und 17. Mai gemacht.

Die Schlacht markierte das Ende der unabhängigen Militärkarriere Friedrichs von Baden-Durlach. Nach ihrem Sieg versuchten Tilly und Fernández de Córdoba, die verbleibenden protestantischen Armeen unter Ernst van Mansfeld und zu vereinen Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel entgegenwirken. Letzterer wurde in der Schlacht von Höchst am 20. Juni 1622 verheerend besiegt.

Die Armee der Pfalz

Nur ein kleiner Teil der Armee von Pfalzgraf Frederik V. nahm an der Schlacht teil: Die anderen Regimenter unter Mansfeld und Brunswijk-Wolfenbüttel konnten nicht mehr zur Rettung kommen.

Friedrich von Baden-Durlach hatte angeboten, mit zwei Regimentern zusammenzuarbeiten Armeetruppen die protestantische Armee zu stärken. Aus der Stadt Pforzheim ein ähnliches Angebot kam. Später entstand der Mythos über diese sogenannten "vierhundert aus Pforzheim", dass sie sich geopfert hatten, um ihren Monarchen zu retten.[4] Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar befahl zwei Regimenter; das gleiche war wahr Bernhard von Sachsen-Weimar. Das Rekrutierung denn die protestantische Armee fand in statt Thüringen, Westfalen, Elsass, Lothringen und Schweiz.

Die protestantische Armee hatte sehr starke Artillerie. Sie hatten auch eine große Anzahl großer Wagen, die zur Verteidigung dienen konnten. Diese waren unterschiedlich Türkenkriege schon durch Western Armeen und erwies sich als besonders effektiv. Der Markgraf hatte während der Schlacht etwa siebzig Wagen zur Verfügung. Er gilt sogar als Erfinder des sogenannten Stürmer-Verteidigungswagens.[5]

Dies sind schwere Wagen mit zwei oder drei Radachsen. Das Wagen ist so hergestellt, dass es sehr wendig ist. Klein Haubitzen montiert und die Außenseite der Autos ist mit abgedeckt Eisen Punkte (daher der Name des Autos), um die feindliche Kavallerie in Schach zu halten.

Die Artillerie bestand aus etwa 40 Kanonen unterschiedlicher Größe.

  • Georg Friedrich von Baden-Durlach, um 1620

  • Johan 't Serclaes van Tilly, durch Pieter de Jode II und Antoon van Dyck

  • Gonzalo Fernández de Córdoba, von Wenzel Hollar

  • Herzog Magnus von Württenberg auf seinem Sterbebett

Externe Links

Quellen, Notizen und / oder Referenzen
  1. (das) J.G.F. Pflüger, Geschichte der Stadt Pforzheim (Pforzheim 1861) 381.
  2. (das) Karl Freiherr von Reitzenstein, Der Feldzug des Jahres 1622 in Oberrhein und in Westfalen bis zur Schlacht bei Wimpfen (München 1893) 191 (Reitzenstein vermutet, dass die Detonation des Munitionsdepots auf Unachtsamkeit der protestantischen Armee zurückzuführen sein könnte).
  3. (das) Moriz Gmelin, Beiträge zur Geschichte der Schlacht bei Wimpfen (Karlsruhe 1880) 72.
  4. (das) Pflüger, Geschichte der Stadt Pforzheim, 382.
  5. (das) Ebenda.

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