Gemeine Gurkenspinne

Gemeine Gurkenspinne
Araniella cucurbitina II_204_412.jpg
Taxonomische Klassifikation
Reich::Animalia (Tiere)
Stamm::Arthropoda (Arthropoden)
Klasse::Arachnida (Spinnentiere)
Bestellung::Araneae (Spinnen)
Familie::Araneidae (Orb Web Spinnen)
Sex::Araniella
Nett
Araniella cucurbitina
(Clerck, 1757)
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Gemeine Gurkenspinne (Belgien)
Weibchen mit ausgeprägten Spinnendrüsen und Epigyne
Netz der gemeinen Gurkenspinne
Verteilung von A. cucurbitina

Das gemeine Gurkenspinne (Araniella cucurbitina) ist in den Niederlanden und in Belgien üblich Spinnenarten von der Familie Orb Web Spinnen. Es verdankt seinen Namen dem glänzenden, gelbgrünen Bauch.

Eigenschaften

Das Weibchen kann bis zu 6 mm und das Männchen bis zu 4 mm wachsen. Der Bauch (Opisthosoma) ist glänzend, gelbgrün gefärbt und hat 4-5 dunkle Gruben auf beiden Seiten der Mittellinie. Der hintere Schild (Panzer) und die Beine sind grünlich-braun gefärbt und haben viele lange Stacheln. Die Erwachsenen haben einen roten Fleck über den Spinnendrüsen am Ende des Bauches.

Die frisch geschlüpften Spinnen haben eine helle Farbe. Spinnen, die noch nicht geschlechtsreif sind, haben im Herbst eine rote oder braune Farbe, so dass sie während der Blattverfärbung im Herbst ein guter Tarnung haben. Sie bekommen erst im Frühjahr die grüne Farbe.

Ähnliche Spinnen

  • Das Araniella opisthographa (Kulczynski, 1905) ist der gemeinen Gurkenspinne sehr ähnlich und kann nur genital morphologisch von der gewöhnlichen Gurkenspinne unterschieden werden.

Aussehen

Die gemeine Gurkenspinne ist in Europa eine der häufigsten Spinnen. Die Spinne ist nicht nur in zu finden Nadelwälder, Waldränder, in Sträuchern und Hecken, aber auch auf Ödland, Ackerland, Wiese, Torfböden, Hosenland und Sümpfe.

Lebensstil

Die gemeine Gurkenspinne ist im Netz, weil sie bei Insekten aufgrund ihrer Farbe nicht auffällt. Die Bahn hat einen Durchmesser von ca. 10 cm und ist ca. drei Meter hoch aufgehängt. Die Bahn besteht aus 20-30 Strahlen mit einer Fangspirale von 10-15 Windungen. Das Web kann auch als Halbkreis erstellt werden.

Im Juli legen die Weibchen drei Eier in der Nähe des NetzesKokons aus. Diese sind weiß bis gelblich gefärbt und enthalten 140-160 Eier. Geschlechtsreife Spinnen kommen von Mai bis August vor. Ein erwachsener Mann wartet im Netz einer Frau, bis er zur Paarung bereit ist. Die Spinnen überwintern darin jugendlich Bühne Zweige.

Literatur

  • Heiko Bellmann: Spinnen: erkennen - bestim, Naturbuch Verlag, Augsburg 1992, ISBN 3-89440-064-1
  • Dick Jones: Der Kosmos Spinnenführer. Kosmos, 1990, ISBN 3-440-06141-8
  • Frieder Sauer, Jörg Wunderlich: Diese wahren Spinnen Europas., Fauna-Verlag, 2001. ISBN 3-923010-03-6

Externe Links

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