Algerische Sanduhr

Algerische Sanduhr
Psammodromus algirus1_204_412.jpg
Taxonomische Klassifikation
Reich::Animalia (Tiere)
Stamm::Chordata (Chorda Tiere)
Klasse::Reptilien (Reptilien)
Bestellung::Squamata (Schuppen Reptilien)
Unterordnung::Lacertilia (Eidechsen)
Infraorder::Scincomorpha (Skinkids)
Familie::Lacertidae (Echte Eidechsen)
Sex::Psammodromus (Sanduhren)
Nett
Psammodromus algirus
Linnaeus, 1758
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Herpetologie

Das Algerische Sanduhr[1] ((Psammodromus algirus) ist ein Eidechse von der Familie echte Eidechsen (Lacertidae).

Name und Format

Der wissenschaftliche Name der Art wurde zuerst von vorgeschlagen Carl Linnaeus im Jahr 1758. Ursprünglich der Name Lacerta algira benutzt. Die Artenbezeichnung Algirus lose übersetzt bedeutet "aus Algerien".

Aussehen

Die algerische Sanduhr erreicht eine Gesamtkörperlänge von bis zu 25 Zentimetern, von denen zwei Drittel aus dem langen Schwanz bestehen.[2] Die größten Exemplare können bis zu 30 cm lang werden. Dies macht es zur größten Art in der Gattung Psammodromus.[3] Die Männchen sind im Durchschnitt etwas größer als die Weibchen.

Die Eidechse hat einen länglichen und gerollten Körper und ist an den großen Kielschuppen zu erkennen, die sich überlappen. Solche Schuppen finden sich auch in den Kielechsen der Gattung Kielechsen ((Algyroides) vor dem. Die Beine der Sanduhren sind leicht auseinander und es gibt zwei helle Streifen auf beiden Seiten des Rückens. Es gibt auch zwei leichtere Längsstreifen an jeder Unterseite der Flanke. Die Flanken sind hellbraun und der Rücken etwas dunkler. Die Männchen haben oft dunkel gesäumte blaue Flecken über den Vorderbeinen und entwickeln während der Paarungszeit einen orange bis roten Hals und Kopf sowie eine Reihe blauer Flecken an den Flanken. Bei Frauen fehlen die roten Farben und die blauen Flecken sind blasser.

Unterscheiden Sie sich von anderen Arten

Die algerische Sanduhr ist nur mit der zu verwechseln Spanische Sanduhr ((Psammodromus hispanicus), die halb so groß bleibt. Außerdem sind die Schuppen auf der Halsseite nach hinten hin größer, etwas quadratisch und in Reihen angeordnet. Die Halsskalen der spanischen Sanduhr sind klein und nach hinten gerundet, genau wie auf der Vorderseite des Halses und nicht in Reihen angeordnet.[3]

Verbreitung und Lebensraum

Die algerische Sanduhr kommt in Teilen des Südens vor Europa und Teile des Nordens Afrika, und lebt in den Ländern Algerien, Frankreich, Italien, Marokko, Portugal, Spanien und Tunesien.[4] Innerhalb Europas kommt die Art hauptsächlich darauf vor Iberische Halbinsel und um die Mittelmeerküste von Frankreich. Es gibt auch Populationen in Nordafrika, in Algerien kommt die Eidechse nur im Norden vor.[4]

Der Lebensraum besteht aus sehr warmen und trockenen Gebieten, die Eidechse nimmt gerne eines Sonnenbad und ist nach dem Aufwärmen sehr aktiv. Der Lebensraum besteht aus Sandgebieten wie Verwehungen, Dünen, trockenen Waldrändern und Sandstränden, die ebenfalls ein geeignetes Biotop sind.[5] Die Art kommt bis zu einer Höhe von 2600 Metern über dem Meeresspiegel vor. Auch in stark künstlichen Umgebungen wie Gardens und Parks die Eidechse kann häufig gefunden werden.[1]

Lebensstil

Die Eidechse jagt aktiv Beute wie Insekten und andere kleine Wirbellose, die beim Laufen erwischt werden. Die algerische Sanduhr ist bodenbewohnend und kann sehr schnell über Sand laufen, kann aber auch schnell über Hänge und Mauern laufen. Wenn die Eidechse in die Enge getrieben wird, entstehen Pfeifgeräusche.[3] Diese werden wahrscheinlich nicht nur verwendet, um abzuschrecken, sondern auch bei Kämpfen zwischen Männern und um eine Frau zu locken.[2]

Auf den meisten Flächen findet die Paarung im April statt, wobei die Männchen nach einem Weibchen suchen und es auf den Hals beißen, während der Körper unter den des Weibchens gebeugt wird, um Kontakt aufzunehmen. Nach etwa zwei bis drei Wochen legen sich die Eier im Sand ab, es gibt zwei bis elf pro Gelege. Die Eier schlüpfen nach fünf bis sechs Wochen um den Juli, danach erscheinen die Jungtiere, was an den roten Flanken zu erkennen ist.[2] Feinde der algerischen Sanduhr sind hauptsächlich Raubvögel und Schlangen.

Bilder

  • Während der Handhabung entstehen Geräusche.

  • Jede Flanke hat zwei Lichtstreifen.

  • Die Waage ist gekielt.

  • Verteilungsbereich in rot.

Quellenreferenz

Verweise

  1. ein b Bernhard Grzimek, Das Leben der Tiere Teil VI: Reptilien. Kindler Verlag AG (1971), Seite 353. ISBN 90 274 ​​8626 3.
  2. ein b c David Alderton, Valerie Davies Chris Mattison, Schlangen und Reptilien der Welt. Grange Books (2007). ISBN 978-1-84013-919-8.
  3. ein b c Václav Laňka Zbyšek Vít, Amphibien und Reptilien. Aventinum, Prag (1985). ISBN 90-366-0639-X.
  4. ein b Peter Uetz Jakob Hallermann, Die Reptilien-Datenbank - Psammodromus algirus '.
  5. IUCN, Psammodromus algirus.

Quellen

  • ((und) - David Alderton, Valerie Davies Chris Mattison - Schlangen und Reptilien der Welt - Grange Books, 2007 - ISBN 978-1-84013-919-8
  • ((und) - Peter Uetz Jakob Hallermann - Die Reptilien-Datenbank - Psammodromus algirus - Webseite Konsultiert am 8. April 2019
  • ((und) - Hyla Arbeitsgruppe Belgien - Benennung europäischer Amphibien und Reptilien Webseite

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