Entengrütze Schmetterling

Entengrütze Schmetterling
Entengrütze-Schmetterling (Cataclysta lemnata)
Entengrütze Schmetterling (Cataclysta lemnata)
Taxonomische Klassifikation
Reich::Animalia (Tiere)
Stamm::Arthropoda (Arthropoden)
Klasse::Insecta (Insekten)
Bestellung::Schmetterlinge (Schmetterlinge)
Familie::Crambidae (Grasmotten)
Sex::Cataclysta
Nett
Cataclysta lemnata
Linnaeus, 1758
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Insekten

Es Entengrütze Schmetterling (Cataclysta lemnata) ist ein Schmetterling von der Familie Grasmotten (Crambidae). Das Spannweite des Schmetterlings ist zwischen 18 und 24 Millimeter. Besonders der Heckflügel dieses Schmetterlings ist auffällig, mit einer Reihe schwarzer Punkte (sieht aus wie eine Linie) mit einem blauen Herzen. Die Vorderflügel sind unterschiedlich, eine Form von sexueller Dimorphismus, bei den Weibchen gibt es goldbraune Markierungen, bei den Männchen sind die Vorderflügel meist weiß.

Wirtspflanze

Das Wirtspflanze des Wasserlinsenschmetterlings ist wie der Name schon sagt Wasserlinse (Lemna). Die Raupen stellen schwimmende Taschen her, manchmal unter Wasser.

Vorkommen in den Niederlanden

Der Wasserlinsenschmetterling ist eine in den Niederlanden verbreitete Art und in Belgien eine einheimische Art, die hauptsächlich im Norden beobachtet wird. Die Flugzeit ist von Mai bis August.

Eigenschaften

Die Art ist sehr variabel. Die Vorderflügel können bei Männern mehr oder weniger braun sein. Frauen haben Exemplare mit dunkelbraunen Vorderflügeln (Forma Confirmata Krulikovsky). Der Rand des antemedialen Bereichs ist an den Hinterflügeln breiter und intensiver gelb. Dies ist keine Unterart, sondern eine ökologische Form, die sich aus besonderen Umständen während der Entwicklung der vorimaginalen Stadien ergibt (eutrophiert Wasser mit niedrigem Sauerstoffgehalt).[1]

Cataclysta lemnata (Entengrütze-Schmetterling), Elst (Gld), Niederlande

Das Raupen haben kein Tracheal Kiemen. Die erwachsenen Raupen sind grau und haben einen hellbraunen Kopf. Der Brustschild ist schwärzlich und hat eine kaudale Verdickung. Die rechteckige Analplatte ist klein und grau. Das Weibchen ist braun, der Körper ist kürzer als das erste Beinpaar. Das zweite und dritte Beinpaar sind länger als die Flügel.[1] Das Ei ist sehr flach und fast schalenartig. Es ist oval und hat eine gelbliche Farbe.[1]

Ausbreitung

Die Art kommt aus vor Spanien im Westen zu Russland im Osten (bis zu etwa 60 Grad östlicher Länge). Im Norden erstreckt sich sein Lebensraum bis zum britische Inseln, einschließlich Irland, Süden-Norwegen, zentral Schweden und Finnland. Im Süden reicht es bis Korsika, Sizilien und das Peloponnes, zu Aserbaidschan (Lenkoran), Truthahn, Iran, Libanon und Marokko.[1]

Biologie

Die Weibchen befestigen die Eier in Reihen oder Schichten unter den Blättern der Nahrungspflanzen. Das Ei-Stadium dauert etwa 10 bis 14 Tage. Die jungen Raupen haben einen schwarzen Kopf und sind hydrophil. Sie machen ein Haus bestehend aus zwei ovalen Blattteilen, in denen sie sich auch bewegen. Sie kommen auch in ausgehöhlten Blattstielen auf der Wasseroberfläche vor. In der zweiten Stufe sind die Raupen hydrophob und immer mit einer dünnen Luftschicht bedeckt. Das Laubhaus wird dann mit Luft gefüllt. Sie können auch kurze Strecken aus dem Wasser zurücklegen. Die größeren Raupen der ersten Generation überwintern in Schilfstielen, kleinere Raupen in ihrem Laubhaus.[1][2]

Die Art ist polyphag und lebt hauptsächlich weiter Entengrütze (Lemnaceae) mögen Kleine Wasserlinse (Lemna minor), Pointedweed (Lemna trisulca) und Vielwurzelige Wasserlinse (Spirodela polyrhiza). Darüber hinaus sind auch die Raupen verbraucht Aarveda Kraut (Myriophyllum spicatum), Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae), Wasser Enzian (Nymphoides peltata), Weiße Seerose (Nymphaea alba), Krabbenrasur (Stratiotes aloides), Glänzender Teichkraut (Potamogeton lucens), Rohrkolben (Typha latifolia), Liesgrass (Glyceria maxima) und Manna Gras (Glyceria flutans) fand es. In der Kultur entwickelten sich die Raupen auch auf Unterwasserblättern von Robinie (Robinia pseudoacacia).[1]

Die Verpuppung findet in einem weißen Kokon im Laubhaus statt. Die Raupe befestigt das Haus vorab an Pflanzenteilen in der Nähe der Wasseroberfläche. Kokons wurden jedoch auch in den Stängeln von gefunden Schilf (Phragmites australis) oder Schilfgras (Phalaris arundinacea). Auch hier findet die Verpuppung in einem weißen Kokon statt. Die Puppen machen gelegentlich ein rasselndes Geräusch, das als Stridulation interpretiert wird. Die Puppenruhe dauert etwa eine Woche. Der Schmetterling fliegt von März bis November. Es gibt wahrscheinlich zwei Generationen, mehr im Süden des Verbreitungsgebiets. Die Schmetterlinge fliegen abends über die Wasseroberfläche und können auch in einiger Entfernung durch Licht beobachtet werden.[1]

Systematik

Die folgenden Synonyme sind aus der Literatur bekannt.[1][3]

  • Phalaena geometra lemnata Linnaeus, 1758
  • Phalaena Tortrix Albana ODER. Müller, 1764
  • Phalaena gemmata Hufnagel, 1767
  • Pyralis lemnalis Denis Schiffermüller, 1775
  • Phalaena tinea bordella Goeze, 1783
  • Tinea marginatella Fourcroy, 1785
  • Phalaena limnata Fabricius, 1787
  • Phalaena uliginata Fabricius, 1794
  • Cataclysta limnalis Berce, 1878
  • Cataclysta lemnae G.W. Müller, 1892
  • Cataclysta lemnata verifyata Krulikovsky, 1907 Nomen Nudum
  • Cataclysta lemnata verifyata Krulikovsky, 1909
  • Cataclysta lemnata ab. Ochracea Hauder, 1910
  • Cataclysta lemnata brunneospersa Osthelder, 1935

Externe Links

  • Karten mit Beobachtungen:
Quellen, Notizen und / oder Referenzen
  1. ein b c d e f G h (und) Barry Goater, Matthias Nuss, Wolfgang Speidel, Pyraloidea I (Crambidae, Acentropinae, Evergestinae, Heliothelinae, Schoenobiinae, Scopariinae). In: P. Huemer, O. Karsholt, L. Lyneborg (Hrsg.), Mikrolepidoptera von Europa, 1st Ed., Vol. 4 (Apollo Books, Stenstrup, 2005), ISBN 87-88757-33-1, p. 53
  2. (das) Karl Traugott Schütze, Die Biologie der Kleinschmetterlinge unter der Wahrnehmung ihrer Nährstoff- und Sichtzeiten. Handbuch der Microlepidopting. Raupen Kalender geordnet nach der Illustrierten deutschen Flora von H. Wagner. (Verlag des Internationalen Entomologischen Vereins e. V., Frankfurt am Main, 1931), p. 43
  3. Taxonomische Informationen zu Cataclysta lemnata Biene Fauna Europaea.
  • Dieser Artikel oder eine frühere Version davon ist eine (teilweise) Übersetzung des Artikels Cataclysta lemnata auf der deutschsprachigen Wikipedia, die unter Lizenz steht Creative Commons Namensnennung / Weitergabe unter gleichen Bedingungen Stürze. Siehe die Verlauf bearbeiten Dort.
  • Kuchlein, J.H. (1993) Die kleinen Schmetterlinge, Wageningen.
  • (das) Arnold Spuler (1908), Die Schmetterlinge Europas, Band 2, S. 221
  • (und) Patrice Leraut, Zygaeniden, Pyraliden 1, In: Moths of Europe, 1. Aufl. III (NAP Editions, 2012), ISBN 978-2-913688-15-5, p. 128
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