Flussseeschwalbe

Flussseeschwalbe
IUCN-Status:: Nicht bedroht[1] (2012)
Sterna hirundo (Erwachsener) _204_412.jpg
Taxonomische Klassifikation
Reich::Animalia (Tiere)
Stamm::Chordata (Chorda Tiere)
Klasse::Aves (Vögel)
Bestellung::Charadriiformes (Stelzenläufer)
Familie::Laridae (Möwen)
Sex::Sterna (Seeschwalben)
Nett
Sterna Hirundo
Linnaeus, 1758
Verbreitungsgebiet (gelb = Sommer; blau = Winter) der Flussseeschwalbe
Vertriebsgebiet (gelb = Sommer; blau = Winter) der Flussseeschwalbe
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Vögel
Video von nistenden Flussseeschwalben, Eiern und Jungen.

Das Flussseeschwalbe ((Sterna Hirundo) ist ein Vogel aus der Familie der Seeschwalben (Sternidae). Die Flussseeschwalbe ist eine Zwillingsarten des Küstenseeschwalbe, S. paradisaea. Oder vielmehr eine Schwesterspezies sowohl der Küstenseeschwalbe als auch der Roses Seeschwalbe ((S. dougallii).

Eigenschaften

Die Flussseeschwalbe ist die häufigste Seeschwalbe und kann eine Körperlänge von bis zu 35 Zentimetern erreichen. Es ist ein schlanker Vogel mit einer schwarzen Kopfkappe und einem tief gegabelten Schwanz. Der Schnabel hat eine orangerote Farbe mit einer schwarzen Spitze, die Beine sind rot. Die oberen Flügel und der Rücken sind grau. Die äußeren 4-6 Handfedern sind dunkler als der Rest des oberen Flügels und bilden einen dunklen Diamanten. Punkte auf der Unterseite der Handfedern dunkelgrau, im Gegensatz zur Küstenseeschwalbe leicht schlampig. Die Flussseeschwalbe hat weniger durchscheinende Hand- und Armspitzen als die Küstenseeschwalbe, aber unter den richtigen Bedingungen ist an den inneren Stiftspitzen ein durchscheinendes "Fenster" zu sehen. Der Jugendliche hat eine dunkle Kopfkappe, einen dunkelroten Schnabel, bräunlich grau gebänderte Oberteile und einen dunkelgrauen Streifen über den Vorderflügeln, der von kleinen Verstecken gebildet wird.

Lebensstil

Das Futter besteht aus Fischen, Larven, Hummern und Insekten.

Reproduktion

Ein Gelege besteht normalerweise aus 2 bis 3 gelbbraunen bis dunkelbraunen Eiern mit einer durchschnittlichen Größe von 41 x 30 mm, mit grauen unteren Flecken und dunkelbraunen Flecken. Die Inkubationszeit beträgt 20 bis 23 Tage. Flussseeschwalben haben manchmal zwei Gelege in einer Jahreszeit.

Verbreitung und Lebensraum

Die Art hat 4 Unterarten:

  • Sch. Hirundo: von Nordamerika nach Norden Südamerika, Norden und Westen Afrika, von Europa nach Nordwesten Sibirien und westlich China.
  • Sch. Tibetana: aus dem Westen Himalaya zu westlich Mongolei und Tibet.
  • Sch. Minusis: von Zentralsibirien in die Nordmongolei.
  • Sch. Longipennis: von Nordost-Sibirien nach Nordost-China.

Status in den Niederlanden und Flandern

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Seeschwalben erschossen, weil eine Modeerscheinung den Damen befahl, Federn dieses Vogels auf ihren Hüten zu tragen. Im Geschäftsbericht von Vogelschutz 1907 hieß es: "Und für solch eine dumme Modeerscheinung müssen Tausende von schönen Vögeln getötet werden. Ist es nicht schrecklich? Wer unsere Damen ergreifen die Initiative, um diesen Vogelmord zu beenden?"" So kamen die Vogelschutzkräfte in Aktion und dies führte in den 1930er Jahren zur Schaffung eines Vogelgesetzes. Die Zahl der Brutvögel stieg dann wieder auf 45.000. Dann kamen zwei weitere Katastrophen. Der erste war der Zweite Weltkrieg, als sie erneut stark gejagt und ihre Eier gesammelt wurden. Es folgte eine Erholung bis in die 1950er Jahre, dann folgte eine neue Katastrophe: Wasserverschmutzung und Gift Pestizide. So wurde Mitte der 1960er Jahre mit 5.000 Brutpaaren ein Tiefpunkt erreicht. Danach verbesserten sich die Dinge allmählich bis in die 1990er Jahre.[2] Gemäß SOVON Die Anzahl der Brutpaare schwankte im Zeitraum 1990-2007, ohne dass ein eindeutiger positiver oder negativer Trend erkennbar war. Um 2007 brüteten in den Niederlanden noch rund 19.000 Paare.[3] Die Art ist noch im Jahr 2004 als anfällig auf der Niederländische Rote Liste stellen. Die Art ist auch aufgeführt als anfällig auf der Flämische Rote Liste. Die Flussseeschwalbe steht als nicht bedroht auf der internationalen Die Rote Liste der IUCN,[1] wird aber davon abgedeckt AEWA-Zustimmung.

Externe Links

Flussseeschwalbe im Flug
Flussseeschwalbe in Brabantse Biesbosch
Quellen, Notizen und / oder Referenzen
  1. ein b ((und) Flussseeschwalbe auf der Roten Liste der bedrohten Arten der IUCN.
  2. Bijlsma, R. G., F. Hustings C.J. Camphuysen, 2001. Avifauna der Niederlande 2. ISBN 90-74345-21-2
  3. SOVON Flussseeschwalbe: Verbreitung und Zahlenentwicklung in den Niederlanden