Kees Booy

Cornelis (Kees) Booy (Krommenie, 20. September 1921 - - Groningen, 9. Dezember 2013) war einer der Gründer der Kieferorthopädie im Die Niederlande.

Booy ging 1940 unter Zahnheilkunde zum Universität Utrecht im Utrecht studieren. 1943 musste er sein Studium abbrechen, als er von den deutschen Besatzern gezwungen wurde, als Zahntechniker zu arbeiten Berlin wurde an die Arbeit gebracht. Er schloss sein Studium 1947 ab und half als Mitarbeiter beim Aufbau der Abteilung für Kieferorthopädie von Professor K.G. (Klaas) Bijlstra in Groningen. Er war einer der ersten Zahnärzte, die 1953 als Kieferorthopäde in das Fachregister eingetragen wurden. Booy wurde 1971 gegründet Dozent in Groningen. Er war von 1980 bis 1986 dort Professor.

Booy hat das Design herausnehmbarer kieferorthopädischer Geräte erheblich verbessert. Ein Großteil seines Wissens darüber wurde in ein Lehrbuch von Prof. H. Boersma über entfernbare Geräte aufgenommen. Der amerikanische Kieferorthopäde Sidney Brandt machte Booy 1959 mit der festsitzenden Ausrüstung des australischen Kieferorthopäden Raymond Begg bekannt. Später begleitete Brandt die Behandlungen der ersten Patienten mit diesem Gerät aus den USA per Luftpost in Groningen. Dies war der Beginn unzähliger Kurse und Konferenzen, die Booy über die Jahrzehnte im In- und Ausland zur Begg-Technik organisierte. Darüber hinaus hat er zahlreiche Publikationen in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Booy war mehrmals Vorsitzender niederländischer und europäischer kieferorthopädischer Kongresse und Verbände. Er war Ehrenmitglied der European Begg Society of Orthodontics, der Niederländischen Vereinigung für Kieferorthopäden, der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie und Ehrenvorsitzender der Niederländischen Vereinigung für kieferorthopädische Studien. Er erhielt den Dr. KIEFER. van Loon Auszeichnung der niederländischen Vereinigung für kieferorthopädische Studien und Verleihung des ehrenwerten Northcroft Memorial Lecture der British Society for the Study of Orthodontics im Jahr 1994. Bei seiner Pensionierung wurde er zum Offizier im Orden von Oranje Nassau ernannt.

1988 wurde die Booy Foundation nach ihm benannt, eine Stiftung, die kieferorthopädische Schulungen und Auffrischungskurse anbietet. 2014 veranstaltete die Europäische Begg-Gesellschaft für Kieferorthopädie eine Booy-Gedenkvorlesung.

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