Radiographie und Röntgenaufnahmen

Radiologie

Ein typisches Gerät für die traditionelle Radiologie besteht aus verschiedenen Teilen:

  1. RadiographieRöntgenröhre: hat die Funktion, Röntgenstrahlen zu erzeugen und ihren Strahl auf das gewünschte Ziel auszurichten. Es ist in einem Gehäuse (Schutzkappe) untergebracht, das die Funktion hat, das Strahlungsniveau zu reduzieren und das in verschiedene Richtungen ausgerichtet werden kann;
  2. Stromgenerator und elektrisches Potential: Er liefert den elektrischen Strom, der für die Erzeugung der Röntgenröhre notwendig ist;
  3. Steuertabelle: ermöglicht dem Bediener, den elektrischen Strom und die Expositionszeit des Patienten je nach Fall einzustellen;
  4. Zubehör: Sie sind zahlreich und variieren je nach Gerätetyp und je nach Art der Untersuchungen;
  5. Patiententisch oder -tisch: Es kann in der horizontalen Position (Trokoskop) oder in der vertikalen Position (Otoskop) fixiert werden, oder es kann aus der vertikalen Position in die horizontale Position gekippt werden, wobei verschiedene Krümmungsgrade (Klinoskop) folgen. Bei einigen Geräten kann das Bett aufgehängt werden, das an der Decke aufgehängt ist und mit einem Teleskopmechanismus leicht nach oben oder unten bewegt werden kann;
  6. Stützstützen für die Röntgenröhre;
  7. Seriographen: Sie sind Geräte, die es ermöglichen, in kurzen oder sehr kurzen Zeiträumen zahlreiche Radiogramme in Serie zu erstellen (schnelle Seriographen) und zur Untersuchung beweglicher Organe oder Strukturen gedacht sind, deren Dynamik ausgewertet werden soll. Sie werden hauptsächlich in der Untersuchung des Verdauungssystems und in der Angiographie verwendet;
  8. Gitter und Anti-Diffusions-Systeme: sie sind entworfen, um diffuse Röntgenstrahlung zu eliminieren (nicht orientiert an der zu untersuchenden anatomischen Stelle);
  9. Bild- oder Helligkeitsverstärker: Ermöglicht die Anzeige des Röntgenbildes auf einem Monitor.

Wie entsteht das Bild in der Radiologie?

Herkömmliche Radiologiegeräte können unter Röntgen- oder Röntgenbedingungen arbeiten.

Radioskopie oder Fluoroskopie

Die Radioskopie oder Fluoroskopie nutzt die Eigenschaft von Röntgenstrahlen, bestimmte Substanzen, wie Bariumplatinocyanid, fluoreszierend zu machen. Wenn ein Röntgenstrahl auf einen Papierträger auftrifft, auf dem eine Schicht fluoreszierender Substanz abgeschieden ist, wird er leuchtend, weil seine Moleküle die Röntgenstrahlung absorbieren, angeregt werden und bei der anschließenden Rückkehr in den Ruhezustand Photonen im sichtbaren Spektrum emittieren (Fluoreszenz). Die Fluoreszenzschicht überträgt dann das Licht proportional zur Intensität der auftreffenden Röntgenstrahlung. Wenn ein radioopaker Körper (wie der menschliche) zwischen der Röntgenquelle (Röntgenröhre) und der fluoreszierenden Schicht (Röntgenschirm) angeordnet ist, tritt der Lichteffekt nicht dort auf, wo die durch den strahlenundurchlässigen Körper absorbierte Strahlung den Schirm nicht erreicht. Auf letzterem erscheint also das Bild des Körpers positiv, das ist dunkel. Im Falle des menschlichen Körpers ist dieser Effekt komplex, weil der Körper aus verschiedenen Substanzen besteht, die sich sehr voneinander unterscheiden. Tatsächlich variiert die Absorption von Röntgenstrahlen (dh die Fähigkeit, ihre Passage zu verhindern) entsprechend der Ordnungszahl der Substanzen, aus denen der Körper besteht, und mit der gleichen Ordnungszahl die Dicke des Körpers. Einige Teile des Organismus enthalten daher wegen der hohen Ordnungszahl und ihrer beträchtlichen Dicke fast vollständig Strahlung; andere halten sie nur teilweise; schließlich lassen andere sie fast vollständig bestehen. Die ersteren erscheinen auf dem Röntgenschirm dunkel, die letzteren erscheinen grau mit verschiedenen Intensitätsgraden, während der dritte klar erscheint. Wenn beispielsweise der Thorax eines Mannes zwischen der Röntgenröhre und dem Röntgenschirm angeordnet ist, sind die Knochen (Rippen) und das Mediastinum mit der Emission von Röntgenstrahlen auf dem Bildschirm grau, die Weichteile (Muskeln, Gefäße usw.) sind ausgegraut. .), löschen Sie die Lungen. Das Set all dieser Komponenten, die unterschiedliche Helligkeitsschattierungen haben, bildet das radioskopische Bild des Thorax.
Die Radioskopie wird bei allen Untersuchungen eingesetzt, bei denen eine direkte Sicht auf das untersuchte Objekt erforderlich ist. Zum Beispiel wird bei der Untersuchung des Herzens oder der großen zentralen Gefäße, in denen die Angiographie genannt wird, ein Katheter in eine Vene oder periphere Arterie eingeführt. Diesem Katheter folgt in seinem Verlauf bis zum gewünschten Punkt eine radioskopische Kontrolle.