Symptome Hypoparathyreoidismus

Definition

Hypoparathyreoidismus ist eine Dysfunktion, die die Nebenschilddrüsen betrifft, gekennzeichnet durch die unzureichende Synthese und Sekretion von Parathormon (PTH). Seltener wird die Störung durch eine schlechte Wirkung desselben Parathormons auf der Ebene spezifischer Zielorgane (Niere, Knochen und Darm) verursacht.

Parathormon, das von Parathyroids produziert wird, hat in der Regel die Funktion, die Calciumkonzentration im Blut in normalen Grenzen zu halten. In Gegenwart von Hypoparathyreoidismus kommt es daher zu einer Verringerung der Calciumspiegel im Blut, was zu einer Hypokalzämie führt.

Die häufigste Ursache ist die operative Entfernung der Nebenschilddrüsen (subtotale oder totale Parathyreoidektomie).

Hypoparathyreoidismus kann auch nach einer Schilddrüse oder einer Verletzung während eines Eingriffs in der Halsregion versehentlich auftreten. Der PTH-Mangel vorübergehend sein kann, wenn zumindest eine Nebenschilddrüse gesund ist und behält seine Funktionalität, oder dauerhaft, im Fall einer Verletzung oder Resektion aller Parat.

In einigen Fällen ist Hypoparathyreoidismus angeboren oder tritt bei Autoimmunerkrankungen auf. Die idiopathische Form ist stattdessen eine seltene, erbliche oder sporadische Form, bei der die Nebenschilddrüsen fehlen oder atrophisch sind.

Symptome und häufigste Anzeichen *

* Die mit Fett hervorgehobenen Symptome sind typisch, aber nicht ausschließlich, für die Hypoparathyreoidismusstörung.

Weitere Informationen

Hypoparathyreoidismus verursacht Symptome im Zusammenhang mit neuromuskulärer Übererregbarkeit. Daher können Muskelkrämpfe, Kribbeln und Sehnenreflexe auftreten, besonders in den oberen Gliedmaßen, Händen und im Gesicht. Außerdem treten bei hypocalcämischen Zuständen Schwindelgefühl, Hypotonie und Muskelkrämpfe auf.

Bei den schwersten Formen des Hypoparathyreoidismus kann eine Tetanie auftreten, die durch spastische Kontraktionen, erzwungene und unwillkürliche Skelettmuskeln gekennzeichnet ist.

Die Hypoparathyreoidismus Diagnose beruht auf dem Nachweis einen ungewöhnlich niedrigen Gehalt an Calcium im Blut (Hypokalzämie), Verabreichung mit Hyperphosphatämie und niedrigen PTH-Werten.

Die Hypoparathyreoidismus Therapie zielt darauf ab, die Konzentrationen von Calcium im Blut und stellt die konstante Verabreichung geeigneter Dosen an Calcium und Vitamin D, in Form von Calcifediol Calcitriol oder zu normalisieren. Tetanische Krisen erfordern dagegen eine sofortige Intervention bei der intravenösen Verabreichung von Calciumgluconat.