Verschmutzung: Eine Weltkonferenz, um sie zu besiegen

Verschmutzung: Eine Weltkonferenz, um sie zu besiegen

"Harms schlechte Gesundheit": Nach den Zigaretten könnte die Warnung auch für die Umwelt gelten. Ja, weil Umweltverschmutzung, Nichttrinkwasser, Chemikalien, Straßen- und Haushaltsunfälle zusammen mit vielen anderen Umweltrisikofaktoren den Tod von 100 000 Kindern und Jugendlichen zwischen 0 und 19 Jahren in ganz Europa verursachen. Um diese Zahlen drastisch zu reduzieren, fand das erste von drei Vorbereitungstreffen für die Ministerkonferenz 2009 in Mailand statt und wird in Italien stattfinden.

Im Vergleich dazu wird es in der europäischen Region 53 Länder geben, um eine bessere Gesundheit sicherzustellen, insbesondere für die jüngeren Generationen. Schätzungen zufolge können umweltmedizinische Maßnahmen jährlich etwa 1,8 Millionen Menschen in Europa retten, und gezielte Maßnahmen für Kinder, die die am stärksten gefährdeten Mitglieder der Gesellschaft sind, würden der gesamten Bevölkerung zugute kommen. Eine der neuen Bedrohungen ist der Klimawandel: Laut einer aktuellen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Mortalität aufgrund von Hitzewellen um 3% pro Grad Celsius höher als die Temperatur. Überschwemmungen, neue Krankheiten, die von tropischen Insekten verursacht werden, etc.... Wie kann man diese Situation aufhalten? Experten bereiten sich jetzt darauf vor, gesundheitspolitische Strategien zu finden, die zum Erfolg führen.