Was tun bei Hundebiss

Nach einem Hundebiss muss eine spezifische Prophylaxe durchgeführt werden, insbesondere um schwerwiegendere Folgen wie Tetanus und Tollwut zu vermeiden

Hundebiss ist oft eine Bedingung, auf die wir nicht vorbereitet sind. Wir müssen besonders auf die Folgen des Hundebisses achten, auch weil es, wenn es sich um einen Impfhundesbiss handelt, weniger wahrscheinlich ist, dass eine Krankheit übertragen wird. Die Situation ist anders, wenn es sich um den Biss eines streunenden Hundes handelt, von dem wir nichts über den Gesundheitszustand des Tieres wissen können. Prophylaxe für Hundebiss ist sehr präzise. Es gibt wichtige Regeln, die auch in der Unmittelbarkeit der Situation zu befolgen sind, um Schäden durch Hundebiss zu vermeiden.

Hundebiss: Prophylaxe zu folgen

Bei Hundebissen muss eine spezifische Prophylaxe eingehalten werden. Wenn der Biss keine Wunden in der Haut verursacht hat, sondern nur Blutergüsse, ist es nicht notwendig, spezielle Behandlungen anzuwenden, da keine Gefahr der Übertragung von Tollwut oder Tetanus besteht.

Wenn wir dagegen eine offene Wunde haben, müssen wir sie sorgfältig mit Wasser und Seife waschen und dann mit reichlich Wasser abspülen. Die Wunde sollte dann mit einem Antiseptikum desinfiziert werden.

Wenn die gemeldeten Verletzungen besonders schwerwiegend sind, sollten Sie sich an die Notaufnahme wenden. Wir müssen jedoch immer daran denken, dass im Mund des Tieres Bakterien und Speisereste vorhanden sind, die in der Wunde Infektionen verursachen können.

Wenn das Individuum nicht geimpft ist, ist es nützlich, antietanic Prophylaxe anzuwenden. In solchen Fällen wird eine Dosis Anti-Tetan-Immunglobuline, Tetanus-Vakzine und orale Antibiotika verabreicht.

Die Entscheidung, den Impfstoff zu verabreichen, sollte mit Vorsicht getroffen werden, da der Impfstoff viele Injektionen erfordert und verschiedene Reaktionen auslösen kann. In Italien gibt es auch spezifische Anti-Tollwut-Zentren, die kontaktiert werden können.

Hundebiss: Wut

Bei einem Hundebiss sind Wut und Tetanus die wichtigsten Folgen. Tollwut wird über ein Virus übertragen und verursacht eine Krankheit mit einer Inkubationszeit von mindestens 20 Tagen bis maximal einem Jahr.

Im Allgemeinen treten die Symptome der Krankheit innerhalb von drei Monaten auf. Die Krankheit manifestiert sich in drei Phasen: der unspezifischen Prodromalphase, der Enzephalitisphase und der Phase der Hirnstammdysfunktion.

In der ersten Phase manifestieren sie: Fieber, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, trockener Hals, Erbrechen und Durchfall. Die zweite Phase ist gekennzeichnet durch Agitiertheit, Verwirrung, Halluzinationen und eine motorische Hyperaktivitätskrise. In der Phase der Hirnstammdysfunktion treten Doppeltsehen, Gesichtslähmung und Schluckstörungen auf, wie etwa Hydrophobie. Das Subjekt stirbt an einem Atemversagen.