Wundheilung — Reparatur durch erste Absicht

Von Dr. Lorenzo Boscariol.

«erster Teil


Reparatur für primäre Absicht


Die erste Phase ist die Hämostase. Die Blutung, die durch Gewebeverletzung verursacht wird, wird durch drei Prozesse gepuffert, zunächst sequentiell und dann zeitgemäß. Unmittelbar nach dem Läsionsgewebe, erzeugt es eine vorübergehende arterielle Vasokonstriktion aufgrund zu einem großen Teil auf einen Reflex neurogenic Vasokonstriktor, zum Teil aber auch durch die lokale Freisetzung von Endothelin. Dann folgt die Thrombozytenaktivierung (manchmal auch als primäre Hämostase bezeichnet), dann die eigentliche Koagulationsphase, die zur Bildung des Fibrinkoagulums (sekundäre Hämostase) führt.

Thrombozyten sind hochreaktive zirkulierende Elemente. Der wichtigste Faktor bei der Verhinderung ihrer Aktivierung ist die strukturelle und funktionelle Integrität des Endothels. Jedoch als Folge eines Traumas Verletzung dell ‚Endothel entdeckt die subendothelialen extrazellulären Matrix (extrazelluläre Matrix, ECM), die Plättchenadhäsion Triggern und die folgenden Phänomene (Aktivierung, Aggregation, Sekretion). Darüber hinaus führt die Aktivierung der Gerinnungskaskade (siehe unten) zur Bildung von Thrombin, welches ein weiterer löslicher Faktor der Thrombozytenaktivierung ist. Selbst die einfache Adhäsion an subendotheliales Kollagen, in Abwesenheit von löslichen stimulierenden Faktoren, ist ein sehr starker Plättchenaktivierungsfaktor.

Nach der Aktivierung erfahren die Plättchen eine Freisetzungsreaktion (Sekretion), die zur Freisetzung von vorgeformten Mediatoren führt, die die Aggregation und Bildung des Koagulums weiter verstärken. Unter diesen ist das Adenosinphosphat (ADP) das stärkste, das innerhalb der dichten Körnchen angesammelt wird. Darüber hinaus wird die Synthese von vasokonstriktiven Wirkstoffen mit aggregierender Aktivität wie Thromboxan A2 (TXA2) ausgelöst. Nell ‚Hämostase ist auch sehr wichtig Deformation der Plättchen (Formänderung), die in einer viskosen amorphen Masse zu der Fusion der einzelnen Elemente führen, die weiter den primären Gerinnsel stabilisiert. Die Adhäsion, Aggregation und Plättchenaktivierung sind untrennbar mit der eigentlichen Koagulationskaskade verbunden. In der Tat ist die Bildung von Blutgerinnseln nach vaskulärer Verletzung nicht nur auf die Stimulation der intrinsischen und extrinsischen Gerinnungskomponenten, sondern auch für die Belichtung auf der Thrombozytenmembran Phospholipiden mit pro-koagulierender Aktivität. Der Endpunkt dieses Prozesses ist die Produktion und Stabilisierung des Gerinnsels, um die Gefäßläsion zu verschließen und das Austreten von Blut zu verhindern.

Gleichzeitig mit der Thrombozytenphase wird auch die intrinsische und extrinsische Koagulation aktiviert. Der intrinsische Weg wird von ‚Aktivierung von Faktor XII (Hageman-Faktor) in Kontakt mit dem subendothelialen Kollagen ausgelöst, während dem extrinsischen Weg durch Gewebe-Thromboplastin (tissue factor) freigesetzt von verletzten Geweben ausgelöst wird. Dieser Faktor ist konstitutiv auf der Membran von verschiedenen histologischen Ursprungs-Zellen (Fibroblasten, glatte Muskelzellen, plazentalen Trophoblasten) oder können nach Stimulation von Endothelzellen und mononukleäre Phagozyten hergestellt werden. Die Thromboplastin wird nicht nur nach der Zelllyse freigesetzt, kann aber auch auf der Stimulation der Familie von Membranrezeptoren TLR (Toll-like receptors) (zum Beispiel bei Sepsis) fällig. In diesem Fall wird das Thromboplastin in ‚perizellulären Umgebung durch insbesondere Lipidvesikeln genannter Mikropartikel mit einem Durchmesser zwischen 200 nm und 1 mm (Mikroteilchen) transportiert, die sie in größere Mengen in einem sehr begrenzten Raum konzentrieren ermöglichen, und somit die Wirkung zu verstärken.

Die Gerinnungskaskade kulminiert mit dem Abbau von Fibrinogen in Fibrin, dessen polymeres Netzwerk dann die figürlichen Elemente des Blutes einfängt und so das typische Koagulat bildet. Um die enge Wechselwirkung zwischen Blutplättchen und Gerinnungskaskade weiter zu betonen, ist Fibrinogen auch bei der Thrombozytenaggregation wichtig. In der Tat, in den Ruhebedingungen des Fibrinogen-Rezeptors auf der Blutplättchenmembran (ein Membran-Glykoprotein genannt GPIIb-IIIa) ausgedrückt wird, hat eine sehr geringe Affinität für Fibrinogen selbst und ist nicht in der Lage zu binden. In Gegenwart von ADP (von den Blutplättchen selbst sezerniert) unterliegt dieser Rezeptor jedoch einer Konformationsänderung, die seine Affinität erhöht und ihm erlaubt, Fibrinabbauprodukten wirksam zu binden. Auf diese Weise ist es möglich, eine feste Bindung zwischen benachbarten Plättchen zu bilden und die Wechselwirkung zu stabilisieren.

Das Gerinnsel ist von entscheidenden Bedeutung nur natürlich nicht für die Haftung mit dem Fibrin-Netzwerk und mit den anderen benachbarten Zellen ‚Hämostase unmittelbar, sondern auch für die anschließende Reparatur der Läsion in der Tat Leukozyten in seinem Innern gefangen, und als Ergebnis aktiviert‘, Freisetzung von frühen und späten Entzündungsmediatoren. Diese Mediatoren üben zusammen mit Fibrinabbauprodukten eine starke chemotaktische Wirkung auf die Blutleukozyten und auf diejenigen aus, die sich im Gewebe-Interstitium befinden. Darüber hinaus sind Wachstums- und Differenzierungsfaktoren essentiell für die nachfolgenden Phasen der Angiogenese und Rekonstitution der Gewebsintegrität.

Das Gerinnsel schließt die Läsion und stoppt schnell die Blutung. Die der Luft ausgesetzte Oberfläche dehydriert und härtet aus und erhöht so die Widerstandsfähigkeit gegen äußere Traumata. Innerhalb der ersten Stunden werden die Wundränder von Neutrophilen infiltriert, die insbesondere an der Peripherie des Koagulums ein dichtes Zellaggregat bilden. Innerhalb von 24-48 Stunden l ‚polimorfonucleato Zellinfiltrat es allmählich durch Makrophagen ersetzt wird, und startet gleichzeitig die Proliferation und Differenzierung von Bindegewebszellen (Fibroblasten und Myofibroblasten), Endothelzellen und dell‘ Epithel Beschichtung, die von einer Seite auf die Stoffbildung führen Granulation und auf der anderen zur Reepithelisierung der Wunde. Innerhalb von 72 Stunden ist die polymorphkernige Substitution mit Makrophagen nahezu abgeschlossen und die Granulationsgewebebildung beginnt.Zur gleichen Zeit wird die ‚Aktivierung von Fibroblasten auf die Wundränder führt zur Ablagerung von Kollagen-Fibrillen, überwiegend parallel zu‘ Inzision und daher noch nicht möglich das Gewebe Kontinuität über die Läsion wieder herzustellen.

Die Bildung von Granulationsgewebe setzt sich für die ersten fünf bis sechs Tage nach dem Trauma fort, und dann, zu Beginn der zweiten Woche, wird die Ablagerung durch die Ablagerung von Kollagengewebe ersetzt. Die Regression des Granulationsgewebes geht einher mit dem Verschwinden der neoformierten Gefäße, die eine essentielle Komponente darstellen. Bei äußerer Betrachtung wird die Regression des Granulationsgewebes durch Palpation der Wunde signalisiert. Innerhalb von 4-5 Wochen ist die Heilung abgeschlossen ist, mit dem Verschwinden von fast vollständigem ‚Entzündungsinfiltrat, die Vollendung des Reepithelialisierung und l‘ Organisation der Binde- Fibrillen in der Querrichtung, um eine stabile Gewebe Kontinuität über die Läsion zu rekonstruieren. Der Prozess der Reifung des Narbengewebes dauert jedoch mindestens 2-3 Monate (siehe unten). Die Hautanhangsgebilde regenerieren nicht, und tatsächlich sind alle Narben (beim Mann, aber nicht beim Kaninchen) von Haaren und Schweißdrüsen beraubt. Aufgrund der geringen Regenerationsfähigkeit der Melanozyten sind Narben oft hypopigmentiert.